Kleine Wohneinheiten in unterschiedlichen sozialen Umfeldern
sind notwendig für ein selbstbestimmtes Wohnen, für eine umfassende physische, funktionelle und soziale Integration sowie für ein normalisiertes Leben.
Die Kate e.V. sichert die Bereitstellung von überschaubaren Wohneinheiten für Menschen mit geistiger Behinderung in normalen Wohngebieten in unterschiedlichen Stadtteilen von Bonn.
Der ambulante Bereich der Kate e.V. besteht z. Z. aus verschiedenen
Wohngemeinschaften sowie Einzel- und Paarwohnungen. Hier leben Menschen mit Behinderung, die ihren Alltag im Großen und Ganzen selbständig meistern können.
Regelmäßig ist eine Betreuungsperson vor Ort, um mit den BewohnerInnen bei Problemen Lösungswege zu erarbeiten sowie sie bei Angelegenheiten mit Behörden, Finanzen o. ä. zu unterstützen.
Die ambulant betreuten BewohnerInnen haben darüber hinaus die Möglichkeit zu den Bürozeiten die Betreuungspersonen im Büro anzutreffen, um sich beispielsweise Geld auszahlen zu lassen oder andere Angelegenheiten zu regeln. Außerhalb dieser Zeiten haben die BewohnerInnen rund um die Uhr die Möglichkeit, die diensthabende Betreuungsperson telefonisch zu erreichen, die bei Bedarf umgehend kommt.
Der
Heimbereich der Kate e.V. besteht z. Z. aus zwei Kleinstheimen, die
jeweils als Wohngemeinschaften in insgesamt 7
normalen
Wohnhäusern untergebracht sind. Hier leben Menschen mit
Behinderung, die in ihrem Alltag in vielen oder allen Bereichen
Unterstützung benötigen.
Die Betreuung findet rund um die Uhr statt; zwischen 6.00 und 20.00 Uhr
sind immer eine oder mehrere Betreuungspersonen anwesend; zwischen
20.00 und 6.00 Uhr besteht eine Rufbereitschaft, die bei Bedarf
innerhalb von wenigen Minuten vor Ort ist. Im Bedarfsfall (z.B.
Krankheit, Krise) bleibt ein Betreuer über Nacht anwesend.
Der stationäre Bereich ist für viele Bewohner und
Bewohnerinnen eine Vorstufe für das ambulante betreute Wohnen.
Viele Bewohner/innen sind nach einem oder mehreren Jahren
stationärem Bereich so selbständig, dass sie in den
ambulanten Bereich wechseln können.
Die Betreuung findet gemäß den unterschiedlichen Behinderungen der BewohnerInnen als ambulante oder stationäre Lebensgestaltung statt
